Feuerlöscher    im privaten Bereich

Bevor man sich überhaupt einen Löscher anschafft, sollte jeder seine Wohnung mit Rauchwarnmeldern ausstatten. Auf jeder Etage sollte mindestens ein Gerät installiert werden. Am wichtigsten sind Schlafräume und das Wohnzimmer. Jedes Jahr sterben rund 600 Personen durch giftige Brandgase. Die Brandausbruchzeit liegt meistens zwischen 23 Uhr abends und 7 Uhr morgens, das heißt zur Schlafenszeit.

Da nützen Feuerlöscher dann auch nichts mehr !

Für daheim ist ein Schaumlöscher zu empfehlen. Diese sind für Brände von festen und flüssigen Stoffen zugelassen, haben eine hohe Löschleistung und der Löschmittelschaden bleibt auf den Brandherd begrenzt. Außerdem ist er einfach von Laien zu bedienen.

Anbringen sollte man diese im Wohnbereich, auf dem Weg zum Ausgang, zum Beispiel im Flur. Warten lassen sollte man sie mindestens alle zwei Jahre durch anerkannte Fachbetriebe. Die findet man in den Gelben Seiten unter "Feuerlöscher, Feuerlöschanlagen".

 

Einmal benutzte Feuerlöscher dürfen nicht wieder aufgehängt werden und müssen beim Wartungsdienst neu befüllt werden.


Die Brandklassen unterscheiden sich in 

  • Klasse A
    Brände fester Stoffe, die hauptsächlich aus organischem Material bestehen (z.B. Holz, Papier, Stroh, Textilien, Kohle).
  • Klasse B
    Brände von flüssigen oder flüssig werdenden Stoffen (z.B. Benzin, Öle, Fette, Lacke, Teer, Alkohol).
  • Klasse C
    Brände von Gasen (z.B. Methan, Propan, Wasserstoff, Acetylen).
  • Klasse D
    Brände von Metallen (insbesondere brennbare Leichtmetalle wie Magnesium und Aluminium sowie Natrium und Kalium).
  • Klasse F
    Brände von Speiseölen/-fetten (pflanzliche oder tierische Öle und Fette) in Pfannen, Friteusen und anderen Kücheneinrichtungen.

Entsprechend unterschiedlich sind auch die Löschmittel

  • Löschmittel        Brandklassen

    Wasser                A
    Schaum               A   B
    ABC-Pulver           A   B   C
    D-Pulver                D
    Kohlendioxid         B
    Fettbrandmittel      F

Welches Löschmittel ein Feuerlöscher enthält, ist - wie die jeweilige Brandklasse - auf dem Löscher vermerkt, so z.B. "6 Liter Schaum, Brandklasse A,B

 

Feuerlöscher enthalten Löschmittel, welche durch Überdruck ausgestoßen und direkt in die Flammen gehalten werden. Hier unterscheidet man

  • Dauerdrucklöscher, die durch ein Treibgas im Behälter Druck erzeugen und
  • Aufladelöscher, bei denen der Druck aus einer separaten außen- oder innenliegenden Treibgasflasche kommt sowie
  • Gaslöscher, bei denen das Löschmittel gleichzeitig das Treibgas ist.


Auf jedem Feuerlöscher ist durch einfache Symbole beschrieben wie dieser in Betrieb genommen wird. Jeder Feuerlöscher hat eine gesicherte Auslösevorrichtung. Es handelt sich meistens um eine mit Plombendraht befestigte, gelbe Sicherheitslasche, die eine unbeabsichtigte Inbetriebnahme des Feuerlöschers verhindert.


Bitte im Vorfeld mit der Bedienung des Feuerlöschers vertraut machen. 

 

Im Zweifelsfall an einen Feuerlöscher-Wartungsdienst oder die freiwillige Feuerwehr wenden.


Die Wirksamkeit eines Feuerlöschers hängt entscheidend von der richtigen Handhabung ab. Grundsätzlich können nur Entstehungsbrände (z.B. bei Papierkörben, Fernseher, Computer usw.) erfolgreich bekämpft werden.


Da im Brandfall schlecht einzuschätzen ist, ob man das Feuer wirklich selbst unter Kontrolle oder aus bekommt, sollte man niemals experimentieren, sondern

 

im Brandfall grundsätzlich immer sofort die Feuerwehr unter 112 alarmieren !

 


         

 

Blut ist Leben -

helft mit Leben zu retten !

 

 

nächster Spendetermin

 

 

Mittwoch, 06. Mai 2020


 

 in der Festhalle Herxheim

 

 

16:00 - 20:00 Uhr

 

 

Immer wieder ein gutes Gefühl helfen zu können !